Volker Schriefer
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Volker Schriefer kündigte seinen Job als Controller eines Großkonzerns und reiste acht Monate mit Mini-Budget durch Südamerika. Heute arbeitet er als Freiangestellter, der seine Arbeitszeit selbst einteilt und Phasen des Geldverdienens mit langen Urlauben abwechselt.
Herr Schriefer, Sie haben Ihr Leben komplett umgekrempelt, einen sehr gut bezahlten Job gegen mehr Freiheit getauscht. Bereuen Sie das schon?
Volker Schriefer: Nein, ich denke, es war wohl die beste Entscheidung meines Lebens. Erst im Rückblick ist mir deutlich geworden, wie wenig angestelltenkompatibel ich war, wie sehr ich mich in die Rolle quetschen musste, die ich in dem Unternehmen gespielt habe. Der jetzige Arbeitsmodus fühlt sich für mich als der richtige an; ich bin nicht an ein Unternehmen gebunden, kann meine Arbeitsauslastung – in gewissen Grenzen – selbst steuern und mich weitgehend fernhalten von der Innenpolitik einer Organisation. Wenn ein Auftraggeber für mich unerträglich wird, dann kann man das Engagement beenden und sich in seinem Netzwerk nach einem anderen Auftrag umsehen.
Können Sie anderen raten, es Ihnen gleich zu tun?
Schriefer: Ich würde jedem, der den finanziellen Puffer hat, raten, sein Berufsleben umzukrempeln und nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Die Lebenszeit ist von limitierter Länge und bei der Pensionierung sollte sich niemand selbst vorwerfen müssen, dass man Jahrzehnte in einem unbefriedigenden Arbeitsverhältnis verbracht hat. Natürlich ist das nicht jedem möglich. Ich habe einen Kollegen, der sich auch gerne selbstständig machen würde, aber durch eine Hypothek und seine Familie nicht über die Reserven verfügt, diesen Schritt wagen zu können.
Hilft die neue Technik?
Schriefer: Natürlich wäre es ohne E-Mail sehr schwierig, auch mal vom Home-Office aus zu arbeiten. Telefonkonferenzen benutzen wir häufig. Auf einem Projekt haben wir eine Software namens Projectnet eingesetzt, mit der man Projekte online managen kann. Mit ortsunabhängigen Präsentations-Programmen wie Netviewer lassen sich Kunden ganz gut Resultate der Arbeit vorführen. Gelegentlich nutzen wir Videokonferenzen.
Sie haben jetzt ein kleines Häuschen vor den Toren Berlins. Was reizte Sie am ländlichen Leben?
Schriefer: Die Uckermark ist der denkbar konträrste Gegenentwurf zu Berlin Prenzlauer Berg. Es gibt dort die reine, unberührte Natur. Die Menschen sind äußerst einfach und unprätentiös. Die Luft ist gut. Man fühlt sich nicht verpflichtet, von der überbordenden freizeitgestalterischen Vielfalt Berlins Gebrauch zu machen. Alles, was man in der Uckermark benötigt, sind Ruhe und Natur.
Wie sieht ein idealer Tag aus, wenn Sie nicht vor Ort beim Kunden sind?
Schriefer: Frühstück im Garten, Laptop aus dem Haus holen, E-Mails lesen und schreiben, Bildschirmarbeit im Garten, zwischendurch Hecken schneiden und Unkraut jäten oder im See baden. Am Nachmittag eine Telefonkonferenz mit Kollegen zu aktuellen Fragen, dazwischen kurzer Plausch mit Gerd, dem arbeitslosen Handwerker von gegenüber, zu Problemstellungen des Dachausbaus. Am Abend Laptop zuklappen und Handy ausschalten, dann Barbecue mit Freunden zwischen Obstbäumen.
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Zitate aus Meconomy
Es gibt drei Wege, Meconomy zu kaufen – je nachdem, welches Format man bevorzugt:
1) Man kann hier den PDF-Download wählen. Das PDF ist sehr vielseitig, funktioniert auf allen Computern, vielen Smartphones und E-Readern. Außerdem bekommt man ein farbiges, animiertes Cover, das ziemlich cool aussieht.
2) Das gängigste E-Book-Format heisst EPUB und läuft auf fast allen Lesegeräten (Achtung: nicht auf dem Kindle). Man kann EPUBs aber auch am Rechner lesen, mit kostenlosen Programmen wie Digital Editions. Das EPUB bekommt man in den großen E-Book-Shops online, zum Beispiel bei Libri.de, Ciando.de, Thalia.de oder Buch.de.
3) Wer das Buch als iPhone-App haben möchte, kauft es im iTunes Store oder schaut erst mal bei textunes (da gibt es auch eine Leseprobe). Vorteil bei diesem Format: der Kauf einer App geht blitzschnell und einfach, sie ist komfortabel zu bedienen und stellt den Inhalt sehr schön dar. Auch hier gibt es das farbige, animierte Cover.
Wichtig: Egal, welche Plattform, welcher Shop und welches Format – das Buch kostet immer 9,99 Euro. Und damit keiner doppelt kaufen muss: Wer mir seine iTunes-Rechnung mailt, dem schicke ich ganz unbürokratisch und umsonst auch das PDF zu (nicht aber andersherum und der Deal geht leider nicht im Zusammenhang mit dem EPUB).
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