Interviews

Mit diesen 20 Menschen habe ich über die Meconomy gesprochen. Ihre Erfahrungen, Erkenntnisse, Tipps und Tricks haben meine Thesen stark bereichert, mir neue Perspektiven aufgezeigt und manchmal auch demonstriert, wo ich falsch lag.

Weil die Interviews im Buch nur in gekürzter Form vorkommen können, werden sie an dieser Stelle ungekürzt und weitgehend unbearbeitet dokumentiert. Viel Spaß beim Lesen dieses Originalmaterials:


Tim Leberecht: "Der Begriff des 'Sozialen' wird sich wandeln"

Tim Leberecht ist Vice President of Marketing and Communications bei Frog Design in San Francisco. Leberecht war Mitglied eines Zukunfts-Beraterstabs im Kanzleramt, der Angela Merkel kürzlich über neue Entwicklungen in Technologie und Gesellschaft informierte.

Simon Anholt: "Der Blick auf ferne Orte ist persönlicher und praktischer geworden"

Simon Anholt berät Regierungen in aller Welt, wie sie das Markenimage ihres Landes oder ihrer Stadt verbessern, um so im internationalen Wettbewerb um mobile Wissensarbeiter erfolgreich zu sein. Anholt hat die Begriffe "Nation Branding" und "City Branding" geprägt.

Chris Anderson: "Die Werkzeuge des Unternehmertums sind zunehmend umsonst"

Chris Anderson ist Chefredakteur der Zeitschrift Wired und Buchautor. Seine Sachbücher "The Long Tail" und "Free" sind internationale Bestseller und haben die Diskussion um neue Wirtschaftsformen angesichts technologischen Wandels maßgeblich geprägt.

Klaus Eck: "Jeder Mensch ist eine Marke"

Klaus Eck, Herausgeber des PR-Bloggers, ist Kommunikationsberater und Reputation Manager. Er hilft Unternehmen beim Aufbau einer eindeutigen Online-Reputation. Er hat die Bücher "Corporate Blogs" und "Karrierefalle Internet" geschrieben und ist Deutschlands führender Experte in Sachen "Personal Branding".

Werner Eichhorst: "Der Einzelne muss sich jetzt mit eigener Kreativität über Wasser halten"

Werner Eichhorst ist stellvertretender Direktor Arbeitsmarktpolitik am Bonner IZA. Seine Forschungsschwerpunkte sind international vergleichende Analyse von Institutionen, Entwicklung von Arbeitsmärkten sowie der Vergleich von beschäftigungspolitischen Strategien und Reformprozessen. Er berät die Bundesregierung in Arbeitsmarktfragen.

Tim Ferriss: "Die Deutschen sind perfekt für das, was ich Lifestyle-Design nenne"

Timothy Ferriss ist Unternehmer und Bestseller-Autor. Sein Buch "The 4-Hour Workweek" wurde weltweit viele Millionen Mal verkauft. Er hat den Begriff "Lifestyle-Design" geprägt und beschäftigt sich nach dem Thema Arbeit in seinem neuen Buch nun mit dem Verbessern des menschlichen Körpers.

Wolff Horbach: "Lebenslanges Lernen macht glücklich"

Wolff Horbach ist ein deutscher Glücksforscher. Er betreibt zu diesem Thema das Blog Faktor-G, hat das Buch "77 Wege zum Glück" verfasst und berät Unternehmen dabei, wie die Erkenntnisse der Glücksforschung in der Wirtschaft umgesetzt werden können.

Johannes Kleske: "Ich glaube nicht an 'Berufe' – sondern an einen Prozess von Interessen"

Johannes Kleske arbeitet als Stratege bei Neue Digitale / Razorfish und denkt – nach eigenen Angaben – nach über schlaue Städte, vernetztes Arbeiten und zukünftige Kommunikation. Er hat mehr als 3000 Twitter-Follower und gilt als ausgewiesener Experte in Sachen Social Media.

Jochen Mai: "Die wahren Talente machen jetzt lieber ihr eigenes Ding"

Jochen Mai ist Deutschlands wohl führender Karriere-Experte. Er schrieb den Bestseller "Karrierebibel", betreibt ein erfolgreiches gleichnamiges Blog, arbeitet hauptberuflich als Ressortleiter "Beruf + Erfolg" bei der Wirtschaftswoche. Sein neues Buch heißt "Büro-Alltags-Bibel".

Kai Müller: "Alles, was ich heute mache, habe ich mir selbst beigebracht"

Kai Müller betreibt eines der meistgelesenen deutschen Blogs: Auf StyleSpion geht es um Inneneinrichtung, Fotografie, Design und Musik. Müller arbeitet seit zehn Jahren im und für das Internet, ist Webdesigner, Suchmaschinenoptimierer und "Usability-Fanatiker".

Timo Off: "Wir haben immer mehr Möglichkeiten, uns unsere Lebensnische zu suchen"

Timo Off berät nach einigen Jahren als Lehrer heute das Schleswig-Holsteinische Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen und betreibt eine Agentur für Kommunikationstraining, in der er Lehrer fortbildet. Off beschäftigt sich mit der Auswirkung neuer Technologien auf Bildung.

Rolf Potts: "Man muss seinen Traum vom Langzeitreisen einfach nur zur Priorität machen"

Rolf Potts hat als Reisejournalist für das New York Times Magazine, Condé Nast Traveler oder The Guardian aus mehr als 50 Ländern berichtet, war Kolumnist für Salon.com, hat die Bücher "Vagabonding" und "Marco Polo Didn’t Go There" geschrieben. Potts erfand den Begriff "Long Term Travelling".

Sunder Prakasham: "Man sollte Aufgaben outsourcen, die andere effizient und günstiger erledigen können"

Sunder Prakasham ist CEO des indischen Unternehmens GetFriday, mit dem er das Konzept der sogenannten "Virtuellen Persönlichen Assistenten" in der englischsprachigen Welt populär gemacht hat. Seit Mitte 2009 bis Ende 2010 bot sein Unternehmen diesen Service auch in Deutsch an.

Jürgen Schweizer: "Ich wünsche mir in Deutschland eine stärkere Gründerkultur"

Jürgen Schweizer ist einer der Gründer und Eigentümer von Cultured Code, der Firma hinter Things, einer der erfolgreichsten iPhone-Apps. Mit Things können Nutzer ihre persönliche Produktivität verbessern, indem sie Aufgaben und Projekte zwischen ihren Geräten synchronisieren.

Sebastian Sooth: "Carsharing für Arbeitsplätze und eine neue Kultur von Kollaboration"

Sebastian Sooth ist Mitgründer des Berliner Hallenprojekts und Deutschlands führender Vordenker von Coworking, einer neuen, mobilen und kollaborativen Art zu arbeiten. Er hat das Buch "Der 100.000 Euro Job – Nützliche und neue Ideen zum Thema Arbeit" herausgegeben.

Florian Steglich: "Sag regelmäßig 'Nein' zu Aufgaben, die an Dich herangetragen werden"

Florian Steglich ist Autor des bekanntesten und einflussreichsten deutschen Produktivitäts-Blogs imgriff.com, das sich mit Fragen von Ordnung, Motivation, und Kreativität in der neuen Medienwelt beschäftigt und damit, wie man Dinge mithilfe digitaler Technik geregelt bekommt.

Andrew Tuck: "Es ist nie zu spät, Dinge zu machen, die man wirklich liebt"

Andrew Tuck ist Chefredakteur von Monocle, einer zehnmal pro Jahr weltweit erscheinenden Qualitätszeitschrift, die sich mit globalen Themen befasst und von einer sehr hochwertigen Leserschaft konsumiert wird – neben Deutschland und Großbritannien vor allem in Asien und dem Nahen Osten.

Eric Weiner: "Die Finanzkrise bietet eine großartige Gelegenheit, unser Leben neu zu beginnen"

Eric Weiner war Reporter für die New York Times und ist seit zehn Jahren Auslandskorrespondent für den amerikanischen Radiosender National Public Radio. Für seinen Sachbuch-Bestseller "Geografie des Glücks" hat er die glücklichsten Nationen der Welt besucht.

Zitate aus Meconomy

»Die Wirtschaftskrise hat etwas Gutes. Sie ist so tiefgreifend und systemerschütternd, dass plötzlich Raum entsteht für Fragen: Wie haben wir eigentlich gelebt? Was war uns wichtig, was waren unsere Werte? Soll das so weitergehen? Und: Wie wollen wir eigentlich leben?«

— Claudia Voigt, Der Spiegel

»Jobs, die lange Zeit für krisensicher gehalten wurden, brechen jetzt weg und werden in der Größenordnung, wie wir sie bislang gewohnt waren, nicht wieder entstehen. Der Strukturwandel wird durch die Krise also eher beschleunigt.«

— Werner Eichhorst, Arbeitsforscher

»Gib den Menschen Kontrolle und wir werden sie nutzen. Tue es nicht und Du wirst uns verlieren.«

— Jeff Jarvis, Medientheoretiker

Es gibt drei Wege, Meconomy zu kaufen – je nachdem, welches Format man bevorzugt:

1) Man kann hier den PDF-Download wählen. Das PDF ist sehr vielseitig, funktioniert auf allen Computern, vielen Smartphones und E-Readern. Außerdem bekommt man ein farbiges, animiertes Cover, das ziemlich cool aussieht.

2) Das gängigste E-Book-Format heisst EPUB und läuft auf fast allen Lesegeräten (Achtung: nicht auf dem Kindle). Man kann EPUBs aber auch am Rechner lesen, mit kostenlosen Programmen wie Digital Editions. Das EPUB bekommt man in den großen E-Book-Shops online, zum Beispiel bei Libri.de, Ciando.de, Thalia.de oder Buch.de.

3) Wer das Buch als iPhone-App haben möchte, kauft es im iTunes Store oder schaut erst mal bei textunes (da gibt es auch eine Leseprobe). Vorteil bei diesem Format: der Kauf einer App geht blitzschnell und einfach, sie ist komfortabel zu bedienen und stellt den Inhalt sehr schön dar. Auch hier gibt es das farbige, animierte Cover.

Wichtig: Egal, welche Plattform, welcher Shop und welches Format – das Buch kostet immer 9,99 Euro. Und damit keiner doppelt kaufen muss: Wer mir seine iTunes-Rechnung mailt, dem schicke ich ganz unbürokratisch und umsonst auch das PDF zu (nicht aber andersherum und der Deal geht leider nicht im Zusammenhang mit dem EPUB).

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